Reise blog von Travellerspoint

Die Hauptstadt Litauens und Reisefeedback

Liebe Leser,

am Freitag traten wir bereits den Rückweg von der estnischen Universitätsstadt Tartu an, machten einen kurzen Zwischenstopp in der lettischen Stadt Daugavpils, um etwas zu essen und gelangen letztendlich in die litauische Hauptstadt Vilnius.
Während dieser Fahrt im Osten der drei Länder wurde der Unterschied zwischen Ost und West im Baltikum uns nochmals deutlich vor Augen geführt. Die Leute sprechen hier meist überwiegend russisch und die jüngere Bevölkerung lernt lettisch bzw. estnisch erst in der Schule. Auch in den Städten ist im Gegensteil zu denen im Westen der sowjetische Einfluss deutlich zu sehen durch die typischen Wohnviertel im Plattenbau.
In Tartu spazierten wir ein wenig durch die Stadt, machten die verschiedenen Universitätsgebäude ausfindig und schlenderten durch den angrenzenden Park und am Fluss entlang.
In Daugavpils selbst gibt es tatsächlich rein gar nichts zu sehen, jedoch aus einem bestimmten Grund. Die gesamte Altstadt wurde nämlich zerstört, um ein riesige Zarenfestung im 19. Jh. zu errichten, die sogar selbst so groß ist, wie eine kleine Stadt. Aus diesem Grund war dies doch interessant, einmal kurz mit dem Auto hindurchzufahren.
Den Samstag verbrachten wir damit, Vilnius genau zu erkunden, denn wir hatten uns diese Stadt extra für den Rückweg aufgehoben und sahen dies als einen Abschluss unserer Reise. Die Hauptstadt Litauens liegt direkt in einer bewaldeten Hügellandschaft, wodurch sich der Fluss Neris schlängelt. Hier trifft Ost und West aufeinander, denn es sind nur 30km zur weißrussischen Grenze und so findet man sowohl zahlreiche katholische Kirchen und Klöster in der Stadt, als auch die Zwiebeltürme der orthodoxen Kirchen. An diesem sonnigen Samstag begegneten wir bestimmt acht Hochzeitsgesellschaften, die in einen der vielen Parks mit Sekt auf das Brautpaar anstießen.
Unser erster Anlaufpunkt war am Vormittag der zentrale Kathedralenplatz. Hier schlägt das Herz von Vilnius, hier kreuzen sich alle Fäden und hier begann auch die Menschenkette von 1989 bis nach Tallinn zum Zeichen der Unabhängigkeit. Neben der Kathedrale mit einer beeindruckenden Säulenhalle findet man außerdem den Großfürstenpalast und den Glockenturm, dessen Teile aus verschiedenen Epochen nach und nach zusammengesetzt wurden. Diesen Turm bestiegen wir über knarrende Holztreppen, genossen oben die Aussicht über Vilnius und erschraken uns, als die Glocke die nächste Viertelstunde ankündigte.
Bevor wir jedoch die weitere Altstadt erkundeten, führte uns der Weg zunächst in das Neue Zentrum, vorbei an zahlreichen Cafés in den verkehrsruhigen Zonen, die von hohen klassizistischen Gebäuden gesäumt werden. Wir gelangen zum Museum der Besetzung und Freiheitskämpfe und tauchten hier einmal mehr in die Gräueltaten der Sowjetzeiten ein. Hier besichtigten wir ein erhaltenes sowjetisches Gefängnis, das jedoch mehr einem Folterkeller glich und hier wurden Menschen nur für ihr Andersdenken bestraft, gefoltert, getötet oder nach Sibirien deportiert.
Das Museum regte uns definitiv zum Nachdenken an und beschäftigte uns noch den gesamten Weg zurück Richtung Altstadt. Wir bestiegen den Gediminas-Hügel, wo Reste einer Burg und das Wahrzeichen der Stadt, der Gediminas-Turm zu besichtigen sind.
Anschließend spazierten wir ein wenig durch die Straßen der Altstadt, passierten das Stadttor und bewunderten sowohl Gebäude in gotischer und barocker Architektur, als auch den Stil der Renaissance und des Klassizismus.
Vilnius ist definitiv eine wunderschöne Stadt und zog mich genauso wie Riga und Tallinn in ihren Bann, jede Stadt auf ihre eigene Weise.
Vor unserer endgültigen Abreise aus dem Baltikum stand jedoch noch eine wichtige Sehenswürdigkeit auf unserem Plan, die Inselburg von Trakai. Sie prägt das Titelbild meines Reiseführers und gilt als die meist fotografierte Burg ganz Osteuropas. Das Besondere ist, dass die gotische Burg aus rotem Ziegelstein auf einer Insel liegt, von vier Seen eingeschlossen ist und nur über eine Brücke zu erreichen ist. Der litauische Fürst Vytautas belagerte im 14. Jh. mit den Ordensrittern Trakai und heute kann man dort verschiedene Säle und den Innenhof besichtigen, sowohl zahlreiche Überbleibsel, wie Geschirr, Schmuck, Pfeifen etc. aus dem Mittelalter. Ich finde es immer beeindruckend zu überlegen, wie viele Personen aus welchen Zeiten wohl schon von diesen Tellern gegessen haben oder wie lange wohl die Münzen im Wald vergraben waren, bis sie jemand gefunden hat.
Trakai war auf dieser Reise tatsächlich der einzige Ort, wo während unseres Aufenthalts die Touristenmassen hinströmten, was aufgrund Corona natürlich nicht so optimal war. Aber wer möchte schon nicht diese Märchenburg inmitten dieser wunderschönen Landschaft sehen?

Abschließend kann ich zu dieser zweiwöchigen Reise durch das Baltikum sagen, dass meine Erwartungen weit übertroffen wurden. Alle drei Länder haben mich durch ihren jeweils ganz eigenen Charme in ihren Bann gezogen. Welches Land mir am besten gefallen hat? Das kann ich absolut nicht sagen, denn in jedem Land hatten wir besonders schöne Erlebnisse – da war zum Beispiel die Kurische Nehrung in Litauen, eine Landzunge nur aus Sand mit der wunderschönen Ostseeküste, die idyllische Landschaft mit ihren Gewässern und Mooren in Lettland mit den süßen, kleinen Städtchen aus bunten Holzhäusern oder die einsamen Wälder in Estland mit dem nordischen Touch. Dazu kommen die Tage in den jeweiligen Hauptstädten, die mir alle sehr gut gefallen haben, einen Besuch wert waren und deren Altstädte es mir angetan haben.
Wir haben rund 4000km zurückgelegt, 3 Länder mit 2 estnischen Inseln bereist, haben in 12 verschiedenen Hotels genächtigt, waren in 6 Nationalparks, haben die Natur auf Wanderungen oder per Kajak in Wäldern oder Mooren genossen, haben die Wellen der rauen Ostsee betrachtet, waren der Geschichte in den Städten oder auf Burgen und Schlössern auf der Spur und haben die verschiedenen Nationalgerichte probiert. Wir haben die letzten zwei Wochen nur gelebt und alles aus dem Baltikum mitgenommen, was irgend möglich war.
Diese Reise hat mir außerdem wiederum gezeigt, dass man seine Vorurteile gegenüber irgendwelchen Ländern vergessen sollte, sondern hinfahren und sich sein eigenes Bild machen sollte. So ist meine Neugierde über Ost- und Nordeuropa gewachsen und ich bin bereit, noch weitere Länder von diesem Teil der Welt zu erkunden. Dies war sicherlich nicht meine exotischste Reise, aber dennoch bereichernd, beeindruckend und einfach wunderschön.

Es hat mich gefreut, dass ihr uns auf diese Weise auf unserer Baltikum-Reise begleitet habt!
Bis zur nächsten Reise, eure Franzi

Es folgt nun ein detailliertes Reisefeedback:

WAS HAT MIR GUT GEFALLEN?

DIE REISE PER AUTO
Das war das erste Mal, dass wir längere Zeit mit dem Auto gereist sind und wir haben festgestellt, dass es natürlich viel entspannter war, als mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen. Man spart eine Menge Zeit, da man sich nicht jeden Tag darum kümmern muss, wie man von A nach B kommt. Außerdem ist man natürlich viel flexibler, weil man losfahren kann, wann es einem passt oder da kurz anhalten kann, wo es schön ist.
Möchte man auf eine Insel, z.B. in Estland? Kein Problem mit der Fähre! Hat man sich nicht ausgerechnet das Wochenende ausgesucht, ist mit kurzen Wartezeiten und günstigen Preisen zu rechnen.

DIE PREISE
Für europäische Verhältnisse sind alle drei Länder recht günstig, vor allem was das Benzin und das Essen angeht. Auch zentrale 3 oder 4 Sterne Hotels mit Frühstück und Parkplatz waren meist ohne Probleme für circa 50 Euro für ein Doppelzimmer zu finden. Vermutlich aber auch dank Corona…
Von allen drei Ländern war Estland das Teuerste, aber trotzdem im Durchschnitt günstig.
Wer es ganz genau wissen möchte und vielleicht selbst einmal eine Baltikum-Reise antreten möchte: Wir haben pro Person 800 Euro für alles zusammen ausgegeben (15 Tage, 1 Mal am Tag Essen gegangen, Mittelklassehotels mit Frühstück und Parkplatz, knapp 4000km gefahren).

VORTEILE DER EU
Auf dieser Reise haben wir alle Vorteile der EU eindeutig ausgenutzt, so bezahlt man überall praktischerweise mit Euro. Das heißt, das ewige Umrechnen, verschiedene Währungen usw. bleiben erspart. Außerdem finden natürlich keine Grenzkontrollen statt, was wiederum Zeit und Nerven spart.

DIE NATUR
Die Zahl der existierenden Nationalparks im Baltikum zeigt schon, dass die Natur hier etwas ganz Besonderes ist. Es gibt wunderschöne Ostseestrände, besonders in Litauen, oder Steilküsten. Lettland begeisterte mich durch die vielen Gewässer, wie Flüsse und Seen, die das Land durchziehen oder Moorlandschaften. Der sumpfige Boden sorgt außerdem dafür, dass das Land sehr fruchtbar ist und somit die Pflanzen saftig grün vor sich hin wuchern. Häufig kommt man an weiten Blumenwiesen vorbei oder an dicht bewachsenen Flussufern.
Für Estland sind die einsamen Wälder typisch, die alle Märchenwäldern gleichen. Bis auf einem kleinen Wanderpfad scheint die Natur hier unberührt und man kann die frische Luft und die völlige Ruhe in ganzen Zügen genießen.

ABWECHSLUNG
Im Baltikum wird man sich sicherlich nie langweilen, denn für jedermann ist etwas dabei. Naturliebhaber können mit dem Fahrrad, per Kajak oder zu Fuß die Nationalparks erkunden. Familien können an der Ostsee entspannen oder Geschichtsinteressierte werden in den zahlreichen Burgen, in den Altstädten oder Museen der Hauptstädte fündig. Ist man an anderen Kulturen interessiert, kann man einer orthodoxen Kirche einen Besuch abstatten, in Trakai die Speisen der Karäer probieren oder die Häuser der altgläubigen Russen am Peipus-See betrachten. Ich persönlich mag den Mix aus allem sehr gerne und gestalte die Tage gerne sehr unterschiedlich, was hier ohne Probleme gut machbar ist.

WENIGE TOURISTEN
Wir wissen nicht, ob es an Corona lag oder ob es hier immer recht ruhig zugeht und wenige Touristen anzutreffen sind. Einen wesentlichen Teil trug sicherlich die noch geschlossene russische Grenze bei, dass die Spots eher leer waren. Hauptsächlich machen die Esten, Litauer und Letten selbst gerne im Baltikum Urlaub, aber auch die Polen, Russen und Finnen.
Bis auf Trakai waren nie irgendwelche Anlaufstellen überfüllt und wir konnten die Länder in Ruhe bereisen. Trotzdem war alles sehr gut auf Touristen eingestellt. Fast alle Leute sprechen englisch, Kamil musste nur bei der älteren Generation und im Osten auf Russisch zurückgreifen. Es gibt gut markierte Wandertouren in den Nationalparks und die Touristeninformationen in fast allen Städten helfen mit Stadtkarten oder Erkundungstouren aus.
Das Baltikum ist außerdem sehr bekannt für Camping. Zahlreiche Familien oder Pärchen sind hier mit Wohnmobilen anzutreffen, da die Campingplätze meines Wissens nach sogar meist kostenlos sind.

HOTELS
Beinahe in jeder Stadt, und war sie noch so abgelegen, haben wir ein ordentliches Hotel oder zumindest einen Gasthof gefunden. Uns sind immer ein bequemes Bett, ein sauberes Bad und ein sättigendes Frühstück wichtig, was wir überall günstig ohne Probleme gefunden haben.

PARKPLÄTZE
Jeder kennt es – man dreht Runde um Runde in überfüllten Städten und findet doch keinen Parkplatz. Manchmal denkt man, da wäre einer frei, doch dann ein enttäuschtes Seufzen, wenn ein Smart die vermeintliche Lücke zuparkt.
Hier jedoch alles kein Problem und ganz entspannt! Wir haben wirklich immer günstig oder kostenlos zentral einen Parkplatz gefunden und bei den Hotels haben wir stets darauf geachtet, dass einer kostenlos dabei war.
Das einzige Problem stellte Tallinn dar, wo die Hotels meist sehr viel Geld für einen Parkplatz verlangen. Hier haben wir dann etwas außerhalb geparkt, wenig bezahlt und sind zum Hotel in die Altstadt gelaufen.

DAS ESSEN IN LITAUEN UND LETTLAND
Für alle Fleischliebhaber ist die baltische Küche genau richtig. Besonders in Lettland gibt es so einige Köstlichkeiten vom Grill, meist mit Kartoffeln und Sauerkraut serviert. Auch Fisch isst man besonders gerne in Estland. Für Litauen sind Kartoffelprodukte in allen möglichen Variationen typisch, vor allem mit Hackfleisch gefüllte Klöße mit Sour Creme serviert, Kartoffelpuffer oder gefüllte, gebackene Teigtaschen.

WAS HAT MIR NICHT GEFALLEN?

DAS ESSEN IN ESTLAND
Findet man sowohl in Litauen als auch in Lettland jeweils landestypische Speisen in den Restaurants, wird man in Estland enttäuscht sein. Hier isst man meistens Fisch oder Schweinebraten, jedoch sehr überteuert für eine kleine Portion.

DIE STRASSEN
So etwas wie deutsche Autobahnen ist im Baltikum leider Fehlanzeige. Wenn man Glück hat, gibt es sogenannte Expressbahnen, die dann zweispurig sind und wo man 110kmh fahren darf. Sonst heißt es Landstraße fahren, wo hin und wieder mit gefährlichen Überholmanövern zu rechnen ist oder sich die Straße abrupt in eine Hubbelpiste verwandelt. Das ein oder andere Mal hat uns unser Navi sogar über eine Schrottpiste gelotst und so haben wir beispielsweise auch die estnische Grenze passiert.

KALTES MEER
So schön die Ostsee auch war, sie ist nun mal arschkalt. Aus diesem Grund waren wir leider auch kein einziges Mal schwimmen, sondern immer nur kurz mal mit den Beinen drin. Obwohl wir sonniges, warmes Sommerwetter hatten und sich ein paar Leute tatsächlich in die Wellen gestürzt haben, haben wir darauf verzichtet und nur kurz am Strand entspannt.

WECHSELHAFTES WETTER
Im Baltikum darf man eben nicht vergessen, dass man sich im Norden Europas befindet, wo man auch im Sommer mit kälteren Temperaturen oder Regen rechnen muss und daher den Koffer für jedes Wetter packen sollte. Ich empfehle Zwiebelschichten!
Trotzdem hatten wir unglaubliches Glück, denn meist strahlte die Sonne vom Himmel, wir hatten fast 30 Grad und kaum Regen. Insgesamt hatten wir zwei Tage schlechteres Wetter. Für Leute, die heiße Temperaturen sowieso nicht so gut leiden können, ist das Baltikum nur empfehlenswert.

FEHLENDE EXOTIK
Tatsache ist, dass man dieses Jahr Fernreisen wohl vergessen kann, deshalb war das Baltikum eine gute Alternative. Trotzdem hat uns eindeutig die Exotik gefehlt, denn Kulturschocks gehören für mich unbedingt zum Reisen dazu. Ich liebe es, für uns so fremde Lebensweisen und Religionen kennenzulernen, exotischen Pflanzen oder Tieren zu begegnen oder über Naturphänomene zu staunen. Dies ist in Europa natürlich nur begrenzt möglich.

On the Road
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Vilnius
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Sowjet-Gefängnis
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Litauische Speisen
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Trakai
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Eingestellt von franzijacob 10:16

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